Traum, Realität, Wahrheit

Welcher kleine Junge hat nicht davon geträumt, ein erfolgreicher Fußballer zu werden? 80000 Leute im Stadion, unendlich viel Geld auf dem Konto, überall wo man erscheint, beginnen die Frauen zu kreischen und ein paar fallen vor Aufregung in Ohnmacht.
Welches kleine Mädchen wollte nicht Sängerin oder Schauspielerin werden? Auf Galaabenden die schönsten Kleider ausführen, auf dem Cover diverser Zeitschriften sein, nur in Begleitung von Bodyguards das Haus verlassen, weil man sich sonst vor Autogrammwünschen kaum wehren kann.

20 Jahre später, sieht die Realität meist anders aus. Wenn ich wo auftauche, fallen sehr wenige Frauen in Ohnmacht, mein Kontostand ist sehr übersichtlich und Fußball gespielt habe ich eher vor 80 als vor 80000 Zuschauern.

Aber vielleicht geht es gar nicht darum, ein internationaler Sänger oder ein Top-Fußballer zu werden. Vielleicht ist das Niveau gar nicht entscheidend. Vielleicht ist das Einzige was zählt, das zu tun was wir lieben, völlig egal auf welchem Level wir das machen.

 

Ich finde aber eine zweite Frage noch viel spannender:

Sind wir glücklicher, wenn sich unsere Träume erfüllen?

 

The winner takes it all. Natürlich wird uns von den Medien und der Gesellschaft vorgegaukelt, dass es so ist, wir sehen die strahlenden Gesichter auf dem Siegertreppchen und Verlierer, die sich lautlos davonstehlen.

Aber vielleicht macht es auf einer anderen Ebene gar keinen Unterschied, ob wir verlieren oder gewinnen, ob sich unsere Träume erfüllen oder nicht. Vielleicht entpuppen sich alle Träume als Illusion und zerplatzen wie eine Blase, wenn sie sich erfüllt haben.

Wir haben gelernt, dass die Dinge, die uns glücklich machen im Außen zu finden sind. Viel Geld, der richtige Partner, ein schönes Haus, beruflicher Erfolg, die Anerkennung der Gesellschaft,... Was, wenn der Schatz den wir suchen in uns selbst verborgen ist. Völlig unabhängig von allen äußeren Dingen.

Ist es nicht ein schöner Gedanke, dass unser Lebensglück von niemand anderen abhängt als uns selbst. Ist es kein schöner Gedanke, dass es keine Schuldigen gibt, die uns falsch behandelt haben. Unsere Eltern die uns falsch erzogen haben, unsere Lehrer die uns unfair beurteilt haben, Dieter Bohlen der uns nicht entdeckt hat, unser Ehepartner, unsere falschen Freunde, das kranke System in dem wir leben,...Ist es kein unheimlich schöner Gedanke, dass wir den Himmel (und die Hölle) in uns tragen.

 

"Wenn du leidest, ist es wegen dir, wenn du fröhlich bist, ist es wegen dir, wenn du dich glücklich fühlst, ist es wegen dir. Niemand ist dafür verantwortlich, wie du dich fühlst, nur du, du alleine. Du bist die Hölle und zugleich der Himmel." Osho

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